Mahnung Team Massivhaus

Vorgestern hatten wir unschöne Post im Briefkasten. Eine Mahnung von Team Massivhaus, allerdings schon die 2. Nach der Hausübergabe hatten wir Team informiert, dass wir 2.500 Euro einbehalten, bis alle Mängel beseitigt werden. Nachdem die erste Mahnung kam und wir auf das Procedere noch einmal hinwiesen, rief uns eine Dame vom Kundenservice an. Wir hatten nach der ersten Mahnung bereits Luft abgelassen, dass wir keinen wirklichen Ansprechpartner mehr haben und auch nie eine Rückmeldung von TMH erhalten. Frau R. vom Kundenservice erkundigte sich nach dem aktuellen Stand und dass sie den Gewerken nochmal eine Frist setzt.

Am 14.09. dann also die nächste Mahnung und wir schrieben Frau R. dass wir nun mehrfach verschiedene Leute bei TMH darauf hingewiesen haben, dass die Restsumme einbehalten wird und wir es mittlerweile eine Frechheit finden, dass wir im Gegenzug dauernd Mahnungen erhalten, wiederum aber keinerlei Info darüber, wie es bei uns weitergeht. Wir haben uns oft genug mit TMH in Verbindung gesetzt und nachgefragt wann was behoben wird und gesagt, dass auch wir das Geld dann gern überweisen um einen Abschluss zu finden.

Bis zum heutigen Datum wurde nicht die Fensterscheibe bei der Terrassentür getauscht und auch nicht die Styroporteile an der Außenfassade entfernt. Des Weiteren ist noch offen, inwieweit wir eine Erstattung dafür erhalten, dass wir die gesamte Elektroplanung vornehmen mussten. Eine Antwort erwarten wir bald.

In Sachen Fenstern waren wir gestern dann eigentlich mit Kebotherm verabredet. Neben der Kratzer auf der Terrassenscheibe haben wir noch einen größeren am Fensterrahmen außen am Wohnzimmerfenster. Dieser Kratzer war schon bei der Vorabnahme Thema und wurde noch nicht beseitigt. Ein Austausch kann hier nicht stattfinden, da dann das ganze Fenster rausgenommen werden müsste. Inkl. Fensterbank und Rollschicht und und und. Da dies natürlich in keinem Verhältnis steht und mit einem Farbstift der Kratzer nicht übermalt werden konnte, hatten wir TMH um einen finanziellen Ausgleich gebeten. Eigentlich wurde es uns zugesagt und das wir einen Preis vorschlagen sollten. Aber nur einen Tag später rief Kebotherm an, dass irgendein Leiter gerade in Berlin sei und sich das mal ansehen möchte. Wir vereinbarten einen Termin um 19 Uhr und ich wartete eine Stunde. Dann wurde es dunkel und ich war mir sicher, dass keiner mehr kommen wird. Zufällig hatten wir dann abends nochmal den Nachbarn gesprochen, der sagte wir hätten Besuch gehabt. Zwei Männer wären am Tag auf dem Grundstück gewesen und hätten an den Fenstern rumhantiert. Sie dachten erst es wären Einbrecher, aber dann wurde wohl beobachtet, wie sie am Fensterrahmen was bearbeiteten. 

Heute rief ich dann Kebotherm an, wo ich eine flappsige Entschuldigung bekam. Man hätte mich versucht zu erreichen. Ich habe gesagt, dass dies vielleicht so war, aber dann hätte der Kollege mir auch eine Nachricht aufs Band sprechen können. Ein Handy bedeutet ja nicht gleich, dass man rund um die Uhr erreichbar ist oder sein muss. Vielmehr fand ich es empörend, dass trotz allem dass man mich nicht erreicht hat, einfach unser Grundstück betreten wurde. Ich wäre nun eben schon gern dabei gewesen, wenn da jemand was am Haus macht. Und wenn man 19 Uhr verabredet ist, wohlwissend dass wir früher nicht da sein können, und man dann aber 13 Uhr kommt, dann ist das noch ärgerlicher. Das Ergebnis am Fenster werden wir uns bei nächster Möglichkeit ansehen.

Innen und außen wird es langsam schön

Wie schon ein paar Posts vorher erwähnt, sind wir neben Kisten auspacken und einrichten auch mit der "Gartenpflege" beschäftigt. Wobei man von Garten ja leider noch nicht sprechen kann. Erstmal muss das Unkraut beseitigt und der Aushub gesiebt und verteilt werden. Dazu wurde am Wochenende dann wieder das Rollsieb ausgeliehen und Stefan und sein Cousin haben wieder ordentlich was weggeschafft.


Ich habe mich indes innen betätigt und endlich die Schubkästen des Unterschranks im Bad zusammengebaut. Nun können wir endlich die Bad-Kisten auspacken und es sieht wieder etwas ordentlicher aus. Fehlt nur noch die Konstruktion des Wäscheabwurfschachts. Dafür haben wir schon mal mit einer Stichsäge den Boden des Schranks ausgesägt, damit er über das eingelassene KG-Rohr passt. Am liebsten hätte ich alles schon richtig zusammengebaut, aber allen Anschein nach hatte ich keine zusätzlichen Schrankfüße bei Ikea gekauft. Ein paar Tage später hatte ich sie übrigens gefunden. Mein Gedächtnis hatte mich also doch nicht im Stich gelassen. Nur bei dem Ablageort -.-



Anfang der Woche habe ich es dann endlich geschafft, den Eingang mal schön zu machen. Dafür war ich am Wochenende Pflanzen einkaufen und ich freue mich schon jetzt, die Pflanzkübel saisonal zu dekorieren. Fehlt nur noch ein ansehnliches Podest, damit man nicht mehr über die grässliche Euro-Palette steigen muss.




Beim eintopfen der Pflanzen kam dann ein kurzer Regenschauer und kurz danach die Sonne wieder raus. Es bot sich mir ein sehr schönes Bild. Ich hoffe, der Regenbogen bringt viel Glück. Leider habe ich den Goldtopf nämlich nicht gefunden.


Im Wohngebiet wird ebenfalls weiter fleißig gearbeitet. Nachdem die Pflasterarbeiten und Asphaltierung der Straße beendet wurden geht es jetzt an die Anlegung der Grünfläche. Dazu wird vorher in den Gräben die Niederschlagsversickerung mittels Vlies und Kies/Schotter hergestellt. Danach wird alles wieder zugebuddelt und Rasen gesät. Dann bekommen wir noch kleine Bäumchen an den Straßenrändern.



Wo bleibt der Maler? Dafür Einfahrt fertig!

Eine Woche nach dem Klärungsgespräch hat die Straßenbau-Firma tatsächlich mit ihren Arbeiten begonnen und hat uns innerhalb von 3 Tagen die Ecke der Einfahrt gepflastert. Was daran wieder so lange gedauert hat, keine Ahnung. Aber es ist fertig und sie haben ihr Wort gehalten.


In der Zwischenzeit und nach unserem Umzugsurlaub hatten wir dann Kontakt zu unserem Maler aufgenommen. Wir hatten ihn daran erinnert, dass er nochmal zur Bestandsaufnahme vorbei kommen wollte, damit wir die Nacharbeiten besprechen können. Im gleichen Atemzug haben wir ihn allerdings auch kritisiert und dies war eine sehr schlechte Idee von uns. Wir sprachen halt das Thema an, dass er ja sehr viel länger gebraucht hat als veranschlagt. Und zudem teilweise nicht sauber gearbeitet wurde. 

Es kam dann erstmal gar nichts. Und das war sehr ungewöhnlich, denn sonst saß er förmlich am Handy. Nachdem Stefan ihn zufällig ein paar Tage später in der Bahn gesehen hat - und er ihn vermutlich auch - schrieben wir ihm noch einmal. Es kam dann die Antwort, dass er sich mit der Nachricht noch nicht auseinander gesetzt hat und gerade persönlichen Stress hat. Hmmm, na gut. Das kann ja sein. Zumindest hatte er geantwortet und auch angedeutet, dass er mit uns auch noch sprechen müsste, da nicht alles wie abgesprochen gelaufen sei. Wie bitte?? 

Wir vereinbarten einen Termin, waren früher zu Hause um dann am Nachmittag zu erfahren, dass er unseren Termin leider nicht schafft. Baustelle dauert länger. Eine sehr bekannte Ausrede und irgendwie war das abzusehen. Wir baten ihn einen neuen Termin vorzuschlagen, es kam aber nichts. Stefan war dann einige Tage danach bei einem Geburtstag, wo der Maler auch Gast war. Es wurde natürlich nicht darüber gesprochen, da man ja schließlich Geburtstag feiern wollte. Auf dem Heimweg versuchte Stefan das Thema dann doch anzusprechen und der Maler sagte nun, er möchte das jetzt nicht. Also warteten wir ein paar Tage ab, dass er sich meldet. Aber es kam nichts. Am Ende wagte ich ganz diplomatisch noch einen Versuch und schrieb dem Maler u.a. dass es hier um 2 Dinge ginge. Zum einen sein Versprechen seine Arbeit abzuschließen und zum anderen sicherlich die Kritik und das man darüber sprechen sollte. Aber es kam keine Antwort, keine Regung, nichts. Und das enttäuscht uns sehr. Dass dieser Typ nicht mal genug Eier in der Hose hat, das Problem anzugehen und sich mit uns an einen Tisch zu setzen. Es geht hier ja um mehr als nur die Bekanntschaft, die zwischen ihm und Stefan besteht. 

Es wird einem ja immer wieder gesagt: Mach nichts mit Freunden. Normalerweise achten wir darauf. In dem Fall war die Möglichkeit Geld einzusparen aber verlockender. Und am Ende haben wir leider nicht viel gewonnen. Das Haus ist an sich fertig, aber es gibt eine Menge Stellen, die so nicht aussehen müssten und es wurde einfach nicht ordentlich gearbeitet. Davon abgesehen, dass alles mit Farbklecksen übersäht war/ist. Sei es auf der Treppe, an den Sanitärkeramiken, an den Fenstern. Immer wieder springt einem ein Fleck oder Spritzer ins Gesicht. Das Thema Malerarbeiten ist mit diesem Menschen leider erledigt. Wir werden uns dann im nächsten Jahr noch jemanden suchen, der die Fehler ausmerzt...

Klärungsgespräch mit Straßenbau-Firma

Wie angekündigt hatten wir heute das Klärungsgespräch mit der zuständigen Firma für unser Baugebiet und dem Geschäftsführer der Grundstücksvermittlung. Dieses bestand aus zwei Teilen. 

Zum einen musste geklärt werden, warum die Arbeiten nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurden und nicht bis zur Grundstücksgrenze rangepflastert wurde. Wir hatten nämlich im Mai nochmal den Vermesser beauftragt, die Grundstücksgrenzen für den Zaun zu ermitteln und hatten daher einen offiziellen Grenzpunkt. Bislang wurde sich immer heraus geredet, man hätte so gearbeitet, wie es der Vermesser der Straßen-Firma markiert hat, man wüsste von keinen Änderungen. Uns kam das schon immer komisch vor, denn wir vermuteten stark, dass es mit unserem Abwasserschacht zu tun hatte. Dieser sitzt nämlich schlichtweg falsch, genau auf der Ecke unserer Zufahrt und das wiederum muss mit der Tiefbau-Firma der Abwasserleitungen nochmal besprochen werden.

 

Nach ein paar Minuten des Geschwafels und Pläne zeigen (die - oh Überraschung - nicht anders aussahen als unsere) wurde dann zugegeben, dass man wegen des Schachtes nicht weiter ran gegangen ist. Wir sagten darauf hin, dass man aber ja hätte miteinander reden könnte, denn schließlich haben wir die Zuwegung bis zu den Grundstücksgrenzen bezahlt. Wäre es so schwierig gewesen zu sagen "Hey passt auf, wir können aufgrund des Schachtes nicht bis ran. Entweder wir machen das bis davor oder ihr bezahlt die paar Zentimeter zusätzlich, dann setzen wir euch den Kantenstein hinter den Schacht..." Aber nein, stattdessen wurde versucht es zu vertuschen. Am Ende boten sie uns an 70 €/m² auszuzahlen. ABER wir hatten ja noch ein zweites Thema.

Uns beschäftigte ja eine ganze Weile die katastrophale Organisation der Straßenbauarbeiten. Von der Anlieferung der Türen, über die Küche bis hin dann zum Umzug. Es wurde sich dann zwar kurz entschuldigt und gesagt, uns wurde nie zugesichert, dass die Arbeiten innerhalb der Woche fertig gestellt werden, wiederum wurde uns auch NIE gesagt, wann überhaupt die Arbeiten stattfinden und sehr wohl sagte ein Mitarbeiter, dass sie das schaffen und überhaupt waren dafür ursprünglich mal 3 Tage angesetzt... Zudem wurde nicht auf unseren Wunsch eingegangen, die Anlegung der Grünfläche anzupassen, da unsere Stellplätze nicht, wie von den Grundstücksentwicklern geplant, von der Straße aus gerade zu entstehen werden, sondern wir rechts abbiegen. Der rot markierte Bereich würde eigentlich als Grünfläche angelegt werden, brauchen wir aber nicht, da wir dort alles pflastern. Das Bauamt hatte alles so genehmigt und uns wurde von der Ansprechpartnerin der Grundstücks-Firma zugesagt, dass es entsprechend angepasst wird. Als wir diese Story erzählten, staunten erstmal alle. Diese Info hatten sie nicht, geschweige denn unsere Baupläne (die wir aber mehrfach an die Grundstücks- und Straßenbau-Firma geschickt haben).


Am Ende des Gesprächs einigte wir uns darauf, dass die Grünfläche entfällt und wir stattdessen eine Einfahrt gepflastert bekommen. Somit hebt sich dann zwar (denken wir) die Erstattung der 70 - 100 € auf, aber so haben wir wenigstens eine gerade Fläche, wo dann rangepflastert werden kann. Im jetzigen Zustand müsste man ja einige Steine schneiden, was mit Zeit und Geld verbunden wäre.


Mängelbeseitigung - Rückblick

Seit der Hausübergabe sind 39 Tage vergangen. Damals wurden mit einer Behebungsfrist von 4 Wochen die folgenden Restarbeiten vereinbart.
  1. Entfernung der "Klemmhilfen" beim Quellband
    (übersetzt Styropor in der Dehnungsfuge des Klinkers entfernen)
  2. Prüfung Flattergeräusch bei Dachrinne
  3. Kratzer am Wohnzimmerfenster außen entfernen
  4. Austausch Terrassenelement wegen Kratzer
  5. Klärung Außensteckdosen, Klingeltaster und Rollladentaster
  6. Dokumentation der verlegten Leitungen durch Fa. Alarm-Center fehlt sowie Klärung/Einigung des Mehraufwands für uns während der Elektroplanung (da hier kein Vor-Ort-Termin im Rohbau stattgefunden hat mussten wir die Installationsplanung selbst vornehmen)

Zu 1.)

Leider sind auch nach Hinweis an Team Massivhaus die Styroporfitzelchen weiterhin in der Dehnungsfuge. 

Zu 2.) 

Das "Flattergeräusch" wurde hingegen sofort behoben. Am Sonntag nach der Hausübergabe kam bereits der Chef der Dachdeckerei Schilling und hat sich das Problem angeschaut. Es war dort tatsächlich etwas hängen geblieben, nämlich mehrere Meter Folie. Es sah für uns so aus, als ob das Folie von doppelseitigem Klebeband war, die dann dort oben vergessen wurde. Es war jedenfalls mehr als ein Teil. Denn anschließend warf der Herr noch ein Stück Holz vom Dach und Papier. Es war echt gruselig, was da oben so alles hängen geblieben ist oder eher vergessen ....? Jedenfalls war die Behebung kurz und schmerzlos und nun ist alles still.

Zu 3.) 

Der Kratzer an unserem Rahmen im Wohnzimmer kann nicht entfernt werden. Die Fa. Kebotherm war nun schon mehrere Male da und hatte beim ersten Termin versucht, das mit einem Farbstift zu beheben. Er ist aber weiterhin deutlich zu erkennen. Auf die Frage hin, wie wir nun verbleiben, schuldet uns Team Massivhaus noch eine Rückmeldung.

Zu 4.)

Das Terrassenelement wurde zwar ausgetauscht, jedoch hat dieses einen neuen und u. E. einen stärkeren Kratzer als das vorherige. Hier warten wir seit dem Austausch auf einen neuen Termin.

Zu 5.)

Dieses Thema muss man in zwei Teile teilen. Zum einem haben wir die Leistung, die wir bei Team Massivhaus gekauft haben und von Fa. Alarm-Center ausgeführt werden. Dann gibt es die Zusatzleistungen, die wir mit Fa. Alarm-Center vereinbart haben. Team Massivhaus interessiert natürlich nicht, was wir nebenbei für Probleme haben, daher haben wir bei der Hausübergabe auch nur die vertraglich geregelten Punkte angesprochen. Diese waren, wie bereits hier beschrieben:

  • Außensteckdosen nicht gem. BLB von Fa. Berker oder Busch-Jäger
  • Klingeltaster nicht gem. BLB von Fa. Berker oder Busch-Jäger
  • Rollladentaster statt -schalter eingebaut

Diese Themen hatten wir vor Übergabe auch nochmal beim Bauleiter und Herrn F. von Alarm-Center angesprochen und bekamen daraufhin die Antwort, dass Berker keine IP 44 Produkte für das von uns gewünschte Schalterprogramm S.1 liefert. Worum es uns mittlerweile ja auch nicht mehr ging. Wir wollten einfach die Marke Berker. Der Bauleiter setzte noch einen drauf, dass es laut eines anderen Elektrikers sogar gar keine IP 44 Steckdosen von Berker gäbe... Und das die Außensteckdosen ja sowieso nur zusätzlich dazu gebucht wurden und sich die BLB nicht darauf beziehe. Wir bekamen aber damals Unterstützung der Bausachverständigen, dass dann aber bei der Position Außensteckdose eben geschrieben hätte werden müssen: "Außensteckdose Fabrikat Elso".

Zu den Rollladentastern sagte man uns, dass hier grundsätzlich nur Jalousietaster verbaut werden, damit der Rollladenmotor nicht ständig unter Spannung steht und weiterhin eine Fehlstellung der Schalterwippen vermieden wird. Genau das gleiche bekamen wir damals dann bei der Übergabe vom Bauleiter gesagt, was zu einer mehr minütigen Diskussion führte. Definition Taster und Schalter. Ich persönlich habe bei dem Begriff damals nie einen Unterschied gemacht. Mittlerweile wissen wir aber, dass ein Schalter in der Stellung stehen bleibt, wenn man ihn drückt und ein Taster bleibt starr. Ich habe mir nie Gedanken über SOWAS gemacht.

Uns ging es aber nun darum, dass sowohl in der Bauleistungsbeschreibung steht  "Abdeckungen der Schalter und Steckdosen in cremeweiß oder reinweiß, nach Wunsch der Bauherren. Es stehen mehrere Marken-Schaltermodelle der Hersteller Busch Jäger und Berker zur Auswahl." sowie im Vertrag "Motorantrieb für Rollläden [....] mit Kippschalter"

Da wir keine Lösung fanden und sich sowohl der Elektriker, als auch der Bauleiter gegen die vertragliche Vereinbarung aussprachen, kontaktierten wir Berker direkt. Da man uns kein Gehör schenkte, wollte ich einfach eine offizielle Antwort des Herstellers. Diese ging dann prompt an Team Massivhaus.

"Sehr geehrte Frau xxx,
wie Sie schon bemerkt haben können wir Ihnen die Schalter und Steckdosen aus dem S.1 Schalterprogramm nicht in der Schutzart IP44 anbieten. Speziell für die Anforderungen im Außenbereich haben wir das Schalterprogramm WG UP IP44 entwickelt welches auch der Schutzart IP44 entspricht. Auch der Großteil unserer Flächenprogramme können über ein Dichtungsset IP44 installiert werden und auch unser neues Feuchtraum Aufputz Schalterprogramm W.1 kann unterputz sogar in der Schutzart IP55 installiert werden. All unser Produkte für die IP44 Installation können Sie auf unsere Homepage unter dem folgenden Link finden.
 https://www.hager.de/schalterprogramme/feuchtrauminstallation-unterputz/1191.htm Auch können wir Schalter oder Taste für die IP44 installation anbieten, sofern es sich aber um einen Speziellen Klingeltaster handelt könnte das eventuell der Grund dafür sein warum Ihr Installateur hier auf ein anderes Schalterprogramm ausgewichen ist. Bei einem Jalousieschalter ist es in der Tat so das wenn die Schaltwippe nach der fahrt nicht wieder händisch zurück gestellt wird permanent Spannung am Motor anliegt. Ob das für den bei Ihnen verbauten Motor ein Problem darstellt kann ich Ihnen jedoch nicht beantworten. Hierzu sollten Sie den Hersteller des Rollladenmotors kontaktieren. Die „Fehlstellung“ der Wippe, also eine Wippe steht oben und die andere unten ab, ist dagegen ein rein Optisches Problem und liegt somit in Ihrem eingenen ermessen."

Nach der Aufforderung von uns, die Leistung also entsprechend abzuschließen und die Steckdosen und Taster auszutauschen, kam erstmal gar nix. Nachdem wir nochmal nachhorchten kontaktierte uns Fa. Alarm-Center, wann sie die Arbeiten (also ihre eigenen) abschließen könnten. Wir vereinbarten den 03.08. und schickten vorher noch eine 10-Punkte-Liste, mit den Arbeiten, die noch nachgebessert werden sollten. Und zu unser Überraschung wurde auch alles erledigt, bis auf die Rollladentaster.
  1. Außensteckdosen nun Berker anstelle Marke Schneider.
  2. Teilweise Neu-Aufteilung unserer Stromkreise, da diese in der Küche nicht wie vereinbart hergerstellt wurden.
  3. Im Wohnzimmer: Tausch der Wippenbelegung.
  4. Ausbesserung Antennendose im Zimmer Kind 2 (diese funktionierte nicht).
  5.  Verbindung vom Nullbock zum FI herstellen.
  6. Montage und Anschaltung des Unterdruck-Sicherheits-Abschalter (USA) von BRUNNER
  7. Montage der Lampenwagos bei den Treppenspots (Leuchtauslässen).
  8.  Trennung der Stromkreise Belüftungsanlage/Gastherme.
  9. Öffnung unten des Verteilerkastens schließen.
Wir waren doch positiv überrascht, dass all das auf einmal so unkompliziert geklappt hat. Das Thema mit den Rollladentastern platzierten wir im Anschluss nochmal bei Team Massivhaus. 

Die "Dokumentation" der verlegten Leitungen haben wir auch erhalten. Es fehlte und fehlt weiterhin noch das Prüf- bzw. Messprotokoll.

Ein paar Tage später riefen wir bei Team Massivhaus an, um zu fragen, wann wir mal irgendeine Reaktion erwarten können. Schließlich haben wir auch noch einen Teil der Restsumme einbehalten (die wir natürlich auch gern behalten). Eine Reaktion kam in Form einer E-Mail von Fa. Alarm-Center, wann sie bei uns die Rollladentaster in -schalter austauschen können. Das freute uns sehr, wenn auch noch ein paar andere Punkte mit Team weiterhin offen sind.

Der Austausch-Termin fand dann am 15.08.2016 statt und nun haben wir Rollladenschalter, wo wir nicht dauernd an der Tür stehen bleiben müssen, um die Rollladen runterzufahren.  Durch das permanente gedrückt halten der Taster war der geplante Komfort einer elektrischen Steuerung nicht wirklich da. So hätten wir uns nämlich auch die teure Verlegung an die Tür sparen können. Denn ob man nun am Fenster oder an der Tür den Taster drückt, wäre dann ja auch egal gewesen.

Abschließend kann man also sagen, dass die Punkte mit Fa. Alarm-Center am Ende alle zu unserer Zufriedenheit ausgeführt wurden. 

Zu 6.)

Die Dokumentation in Forum von Bildern liegt uns vor. Auch wenn wir hier was anderes erwartet und auch nach Rücksprache mit unserem Anwalt gefordert hatten. 

Eine Einigung bzw. Stellungnahme von Team wegen des angesprochenen Mehraufwands für uns während der Elektro-Planungsphase gab es bisher nicht. 

In kleinen Schritten zum Traumhaus

Seitdem wir eingezogen sind und seither nur mit auspacken, herrichten und "Gartenpflege" beschäftigt sind, können wir weniger bloggen. Das wirkt sich auch auf unsere Besucherzahlen aus. Während wir am 29.07.16 noch 653 Besucher hatten, waren es gestern nur noch 152. Na ist ja auch klar. Wenn nichts passiert, kann nicht gelesen werden.


Daher wird es Zeit, über aktuelle Ereignisse zu berichten. Heute beginnt die 4. Woche im Haus und es sind noch immer nicht alle Kisten ausgepackt. Das liegt daran, dass im Büro/Gästezimmer unsere ehemalige Wohnwand fehlt, die wir damals beim Umzug nach MOL verkauft haben. Außerdem hatten wir in der Wohnung damals auch eine Abstellkammer, die Regale haben wir aber ebenfalls dort gelassen und an die Nachmieter verkauft. Daher fehlt immer noch Stauraum. Aber sonst ist erstmal alles aufgebaut und nach und nach werden eben die nötigen Anschaffungen gemacht. Eine war z. B. eine Garderobe. Wir haben uns für ein neues Baukasten-System meines Lieblings-Schweden entschieden. Wir haben nun erstmal das Grundgerüst gekauft. Später kommen noch Regalböden dazu, die schräg eingebaut werden für Schuhe sowie ein weiteres Gestell daneben, halb hoch mit Schubfächern, was dann als Post- und Schlüsselablage genutzt wird. Die Wand werden wir auch zusätzlich im gletscherblau streichen, damit sich die Garderobe etwas abhebt und ein paar Stellen vom Maler überdeckt werden. 


Das Wohnzimmer und die Küche sind mittlerweile soweit ein- und aufgeräumt, dass man sich hier nicht wie nach dem Umzug fühlt. Dekoriert wird aber noch nicht. Dazu muss wirklich erst alles am Platz stehen, damit mein Deko-Spirit freien Lauf hat ;-) Im Badezimmer sind wir noch immer nicht dazu gekommen, den Waschtisch aufzubauen. Zumindest hat er jetzt aber Standbeine und die Platte liegt auf der richtigen Höhe. Und wir können sagen: PUH! Die Maßanfertigung und Ausschnitte passen. Die Waschtischplatte haben wir bei Hornbach bestellt. Es ist eigentlich eine normale Arbeitsplatte, aber nicht mit diesen abgerundeten Kanten. Man sagte uns vor Ort, dass es sehr ungünstig war, dass wir zuerst die Waschbecken angebaut haben, normalerweise macht man das dann, wenn die Platte da ist. Aber wir haben millimetergenau und zig Mal gemessen, dass es gar nicht anders hätte sein dürfen.


Was ist sonst in den letzten beiden Wochen passiert? Als erstes Mal haben wir das Thema mit unserer Straße immer noch nicht geklärt. Neben der Aktion zum Umzug und allen anderen Behinderungen in den letzten Wochen, steht noch auf der Agenda, dass die Straße nicht gem. Bauplan (der uns vorliegt) erstellt wurde. Dazu hatten wir bereits mehrfach sowohl mit dem Polier, dem Bauleiter und der Ansprechpartnerin unseres Grundstücks gesprochen. Da uns irgendwann die Hutschnur bei all dem Mist gerissen ist, haben wir eine Beschwerde verfasst und nun soll es ein Klärungsgespräch am Mittwoch geben.

Des Weiteren funktonierte ab dem 09.08. unser Internet und unser Festnetz nicht mehr. Ein Techniker von der Telekom musste her und dieser hat dann irgendwas im Hauptverteiler umgesteckt. Dabei stellte sich heraus, dass wir eigentlich via Glasfaser surfen könnten und warum wir das nicht tun? Komisch, genau solch eine Frage stellte mir der Herr bei der Störungshotline, nämlich warum ich kein VDSL nutze? Am Ende kam raus, dass unser Anschluss erst Anfang September umgeschaltet wird und wir ab dann auch eine 50.000er Leitung nutzen können. Das ändert aber leider nichts an unserem enorm schlechten Signal im Haus. Im Wohnzimmer haben wir auf der Couch gerade mal 2 Balken vom WLAN. Im Schlafzimmer oben gar nichts. Das haben wir uns schon gedacht, aufgrund der Stahlbetondecke. Aber dass das WLAN selbst nur ein paar Meter weiter vom HWR nicht gut funktioniert, macht uns stutzig. Hier werden wir also einen Signalverstärker besorgen müssen :-(

In der vorletzten Woche kamen dann noch unsere neuen Pfosten für das Treppengeländer. Wir hatten uns für den 14.08. mit dem Mann meiner Mutter verabredet, um also endlich fertig zu werden. Stefan und ich standen früh auf, nahmen das alte Gerüst auseinander und fingen an, die Halterungen an die neuen Pfosten zu schrauben, wo uns auffiel, dass doch hier schon wieder nichts richtig war. Die Bohrungen waren nicht in einer Flucht mit der Bohrung der Wandhalterung. Wir testeten das mittels 2 Stangen aus und das Ergebnis war wieder eine Katastrophe. Die sogenannten Traversenhalter kann man einfach nicht bündig und gerade auf die Halterungen am Pfosten schrauben, weil die nach rechts wegdriften.


Wir telefonierten am nächsten Tag gleich wieder mit dem Lieferanten, schickten Bilder. 2 Tage später rief ich erneut an und bekam die Bestätigung, dass erneut welche rausgeschickt werden. Und es täte ihnen so Leid. Ein paar Stunden später bekam ich einen erneuten Anruf. Es rief mich jemand aus der Fertigung an, der mit mir sehr freundlich das Problem besprach. Das so ein Fehler sicher vorkommen kann, wenn dann aber meist nur bei ein paar der Pfosten und nicht bei allen mittlerweile 20 Stück. Er bat erneut was zu probieren und ich sagte ihm, dass wir das gern tun können, aber man mit einem Blick erkennen kann, das die Bohrungen nicht passen. So trafen wir uns am letzten Freitag erneut mit dem Mann meiner Mutter und versuchten unser Glück. Aber welche Anbauvariante wir auch probierten, nichts klappte so recht. Selbst wenn man die Traversenhalter anbaut und die Stangen dann durchschiebt, wie eigentlich die Montage verläuft, zerkratzen wir uns die Stäbe, weil diese mit viel Kraft durchgepresst werden müssen oder gedreht. Das kann ja nun auch nicht das Ergebnis sein (wobei das Bild noch eine harmlose Variante davon zeigt).


Zu guter Letzt fanden in den letzten Wochen die Restarbeiten des Elektrikers statt. Dieses werde ich im nächsten Post näher erläutern.