Wir haben uns getraut



Zusammen durch die Welt zu gehen ist schöner, 
als allein zu stehen. Und sich darauf das Wort 
zu geben ist wohl das Schönste im Leben.


Terrassenbau Teil 2

Am letzten Sonntag und heutigen Samstag hatten wir 3 fleißige Helfer am Start, die sich darum gekümmert haben, dass die Terrasse weiter Form annimmt. Zuerst wurde der Sand abgetragen, wodurch wieder ein ganzer schöner Berg zustande gekommen ist. Da wir keine Lust hatten, einen weiteren Berg jeden Tag sehen zu müssen, haben wir uns flink darum gekümmert, dass dieser auch gleich abgeholt und entsorgt wurde. Jetzt wo man ein Eigenheim mit Grundstück hat, steht der Geldbaum ja im Garten. Wer kennt das nicht? Daher ist das ja kein Problem *ironie aus*

Dann wurde das Fundament des Häuschen 2 x mit Bitumen gestrichen und anschließend eine Noppenbahn verlegt. Beides hält die erdberührten Bauteile des Hauses von der Nässe fern.



Im Anschluss ging es einem weiteren Berg an den Kragen und dieser schrumpfte an den beiden Tagen schnell zu einem Häufchen. Leider konnten wir nicht alles verwenden, profitiert der Nachbar noch von :-)




Die Terrasse ist nun im groben fertig. Der Recyclingschutt muss nur noch mit der Rüttelplatte festgedrückt werden und dann ist sie erstmal einsatzbereit. Im nächsten Jahr - wenn der Geldbaum neue Früchte trägt (hach, wäre das schön) - sollen dann der Splitt und die Terrassenplatten folgen. Dann hätten wir schon eine Menge geschafft.


Ein Blick in die Werkstatt

Unser Grundstück ist mittlerweile fast komplett eingezäunt. Es fehlt nur noch das Einfahrtstor, die Eingangspforte, der Briefkasten und ein paar Meter Stabmatte. Das Tor haben wir vor ein paar Wochen selbst kreiert. Es soll die Form einer Welle haben bzw. nach oben gebogen sein, oben runde Elemente und in der Mitte Schnörkel. Durch die runden Elemente würden aber die Abstände zwischen den Zaunstreben ziemlich groß werden. Und wir wollen ja nicht, dass unser Hund - oder wer anders - sich da irgendwie durchzwängen kann. Sicherheit geht vor. Also haben wir uns entschieden, die Abstände im unteren Bereich etwas engmaschiger mit weiteren Streben zu machen. Das Ergebnis sieht aktuell so aus:




Die Handarbeit sieht gut aus. Jedes Element wurde extra ran geschweißt. Nun geht der Zaun noch zur Färbung. Schließlich muss alles zum Rest passen, in RAL 7016 :-)


Fliegenplage

Vermutlich kennt diesen Anblick der ein oder andere Bauherr. Die Dachbodenklappe wird das erste Mal seit Umzug geöffnet und es fallen einem 'zig Kadaver oder halb zappelnde Fliegen entgegen. Bäh! Oben sieht es dann auch nicht besser aus. Neben den toten Fliegen auch noch überall - vor allem am Dachfenster - Fliegenkot.


Eigentlich sollte der Dachboden als weitere Lagermöglichkeit dienen, aber mit diesen Mitbewohnern nicht wirklich dran zu denken. Zuerst fragt man sich natürlich, ob da oben irgendwas liegt, was die Fliegen anlockt. Aber da wird dort - bis auf die restlichen Fliesen - nichts gelagert haben, fällt das schon mal weg. 

Interessant ist dann die vermehrte Kotablagerung am Fenster. Es wird also so sein, dass die Fliegen sich in den Dachboden "verirren" und dann durch das Fenster raus wollen. Was ja nicht geht, ist ja geschlossen. Sie verenden dann auf dem Boden oder - viel schlimmer - in der Dämmwolle. Denn wir haben ja nur ca. 20 m² mit Platten ausgelegt, der Rest ist so pur, wie von Team Massivhaus erschaffen.


Recherchen und ein kurzer Mailverkehr mit TMH ergab dann, dass es sich bei uns ja um ein Kaltdach handelt und daher Insekten die Möglichkeiten haben, in den Dachboden einzudringen. Wir fragen uns zwar, durch welche kleinen Schlupflöcher die Mistviecher kommen, aber sie scheinen es ja irgendwie zu schaffen. Wir haben nun erstmal einen Stall-Fliegenfänger gekauft. Eine 10 m lange Kleberolle, die die meisten Fliegen abfangen soll. Jedes Mal mit den toten Dingern überschüttet zu werden, muss nicht sein.

Außerdem fragen wir uns, ob es Sinn macht, das Dach komplett zu dämmen. Also die Wände und den Boden komplett zu zu machen? Wenn einer der Bauherren dies gemacht hat, sind wir gespannt über Erfahrungsberichte. Ist es gut, ist es sinnvoll und hält es Fliegen wirklich ab?

Terrassenbau Teil 1

Bei uns steht dieses Jahr (in wenigen Tagen) noch ein Event an. Das wird zum Teil draußen stattfinden und dafür habe ich den Wunsch, dass wir zumindest einen halbwegs gerade Untergrund haben. In Form einer Terrasse. Der Mann ist so nett und wird mir diesen Wunsch erfüllen ;-)

Über den Gardena Gartenplaner hatte ich schon während der Planungsphase unseren Garten gestaltet. Ein ganz nettes Tool, um sich eine kleine Vorstellung machen zu können. Unsere Terrasse soll ja über Eck gehen. Zumindest wurden die Terrassentüren so geplant ;-)

Mittlerweile wissen wir, wie die Sonne auf dem Grundstück verläuft und man kann sagen: Ja es hätte auch ein "normale" Terrasse gereicht, wie ganz am Anfang mal geplant. An der südlichen Ecke werden wir vsl. auch nie sitzen, weil man dann von der Straße auf uns gucken kann. Bisher so ohne Hecke oder anderen Sichtschutz nicht sehr einladend. Aber zum Wäsche trocknen wird der Teil schon ganz praktisch sein.
Da die Terrasse nicht ausladender werden soll, als sie muss, werden wir keinen 90 ° Winkel bauen, sondern eine Schräge. Da kann man dann auch guten Sichtschutz pflanzen, denn unsere Nachbar hat genau auf der Höhe unserer Terrasse seinen Eingang.

Der Plan für die nächsten Wochenenden ist nun der, dass wir - naja, die Männer (ich brauch mal eine Auszeit 😄) -  die Randsteine bzw. Tiefenborde setzen. Der Sockel mit Bitumen 2 x angestrichen anschließend eine Noppenbahnfolie dran verlegt wird und dann, nachdem der Füllsand ausgehoben wurde, alles mit dem Recyclingmaterial der Baustraße verfüllt wird.

Schritt 1 - Vorbereitung

Die genaue Höhe und die Maße der Terrasse werden bestimmt. Dazu half ein Nivelliergerät, Zollstock, Stäbe und eine Spannspur. Außerdem werden die Arbeitsmittel vorbereitet, denn die Randsteine werden in ein Bett aus Beton gestellt. Da wir vom Estrich noch eine ganze Menge Kies übrig hatten, bot es sich an, den Beton selbst anzumischen.




Schritt 2 - Graben schachten

Unsere Terrasse soll nicht ebenerdig mit dem späteren Garten werden, wir möchten lieber einen Schritt machen, um im satten Grün (bitte jetzt vorstellen!) zu stehen. Die Terrasse wird mit 2% Gefälle angelegt und da wir vorher nicht den Füllsand entfernt haben, musste erstmal ein Graben für die Randsteine geschachtet werden.






Schritt 3 - Beton anmischen und Steine setzen

Im Anschluss wird der Beton angemischt. Das genaue Verhältnis kenne ich leider nicht, denn ... ich war an dem Tag leider nicht selbst dabei ... und außerdem haben wir mit einem Profi gearbeitet und der wird das schon richtig gemacht haben ;-)

Vielen Dank an dieser Stelle auch an Roman, der so fleißig den Kies vom anderen Ende des Grundstücks geholt hat und damit das Mischmonster befüllt hat.






Der erste Stein sitzt. Er musste sogar etwas bearbeitet/beschnitten werden, da vom Klinkern so viel Zementreste am Boden fest geworden sind und sich nur schwer wegklopfen lassen. Da brauch man schon eine größere Maschine für.




Schritt 4 - Weitere Steine setzen und sich freuen









Das Tagesziel wurde erreicht. Alle Randsteine/Tiefenborde wurden eingesetzt und müssen nun antrocknen. Danke an Thomas, Marco und dem Bauherren. Morgen soll dann der Füllsand ausgehoben werden und der Recyclingschutt demnächst rein.


Baustelle adé

Wir wohnen nun 2 Monate, 62 Tage oder 8 Wochen und 6 Tage in unserem Häuschen. Zeit sich nun von allen Erinnerungen der Bauphase zu trennen. Wir haben etwas aufgeräumt und dann sind mit unserem Plastik-, Papp- und Holzmüll zum Recyclinghof gefahren.

Auch das Baustellenschild von Team Massivhaus war dabei ...


... und wir sagen: TSCHÜSS!!


... Geschafft!

Kleiner Wochenrückblick

In dieser Woche ist wieder etwas passiert. Zu erstmal werden wir regelmäßig mit diesem tollen Sonnenaufgängen geweckt. Hach, schön.


Am Montag stand der Termin zur Ausbesserung und Nachlieferung unser Küche an. Wir hatten ja einen größeren Abplatzer in der Arbeitsplatte, eine Rückwand war zu kurz und es fehlte der Kohlenfilter bei der Dunstabzugshaube. Außerdem hatten wir noch einen weiteren Einlegeboden nachbestellt.

Da wir dachten, dass die Mitarbeiter von Küche Aktiv nur an die Arbeitsplatte ran müssen, haben wir diese auch nur freigeräumt. Aber am Ende sah es aus, als bekämen wir eine neue Küche. Alle Schubfächer wurden ausgeräumt, weil ja die Arbeitsplatte noch nicht verschraubt war. Es war ja alles nur provisorisch zusammen gebaut.


Nach 2 Stunden waren die Jungs dann wieder weg und die Küche war wieder zusammengebaut. Nun ist alles mit Silikon verfugt und auch die Abzugshaube kann genutzt werden. Nur sauber gemacht haben sie sie nicht. Beim Einbau damals haben sie ja versprochen, dass sie die Abzugshaube beim nächsten Termin reinigen. Also habe ich dann auch danach gefragt. Dann wurde ich aber gefragt, ob ich Edelstahlreiniger habe ... Ähm nein ... Die hatten auch nichts mit und so sind alle Fettflecken weiterhin drauf 😈

Am Montag war dann auch Firma ARGE bei uns hat die Styropor-Fitzelchen entfernt. Unangekündigt natürlich. Da ich wegen der Küche zu Hause war, konnte ich das zwar überwachen, aber ist doch schön, wie sich jeder rausnimmt, was er will. Es ist eben keine Baustelle mehr, sondern ein bewohntes Grundstück.

A pro pos Grundstück. Wir sind gewillt den Garten noch in diesem Jahr von Unkraut zu befreien. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So sieht es aktuell aus und es wird gefühlt nicht weniger.


In dieser Woche ist dann auch noch ein neuer Mitbewohner bei uns eingezogen. Ein kleines Sideboard, für die ganze Deko, die verstaut werden muss und auch oben drauf gehört :-) Sie schmückt nun unser Wohnzimmer.



Und da es jetzt langsam frischer wird, haben wir auch den Kamin angefeuert. Das erste Mal, hat geklappt, war warm und gemütlich.